Impressionen und Ergebnisse der Arbeit an den Themeninseln

17:00: Beginn der Arbeit an den 3 Themeninseln

Themeninsel "Cyber-Mobbing-Online-Beratung von Jugendlichen für Jugendliche"

An Themeninsel 1 stellte Gesa Lindenau, studentische Mitarbeiterin des Vereins "JUUUPORT e. V." aus Hannover, die Arbeit des Vereins vor.

JUUUPORT.de ist eine bundesweite Online-Beratungsplattform für junge Menschen, die Probleme im Netz haben. Ehrenamtlich aktive Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland, die sog. JUUUPORT-Scouts, helfen Gleichaltrigen bei Online-Problemen wie Cybermobbing, Stress in sozialen Medien, Online-Abzocke und Datenklau.

Das Projekt wurde 2010 mit dem Ziel initiiert, Online-Beratung erstmalig von Jugendlichen für andere Jugendliche anzubieten. Der erhoffte Nutzen ist und war, dass Jugendliche, die sich in der Lebenswelt ihrer Altersgenoss*innen am besten auskennen, als Expert*innen auf Augenhöhe bei Problemen im Internet helfen.

Täglich erreichen die JUUUPORT-Beratung ungefähr 10 bis 15 Anfragen über die Website und auch Messenger (WhattsApp).

Bei Interesse an der Arbeit und den Projekten von "JUUUPORT" kontaktieren Sie bitte Gesa Lindenau per Email an gesa.lindenau@juuuport.de.

Themeninsel "Projekt "Anti-Mobbing-Koffer" für Schulklassen"                                                                                                               

An Themeninsel 2 präsentierten Brunhild Reska und Sandra Meier das Projekt "Anti-Mobbing-Koffer".

Frau Reska und Frau Meier bilden sog. Mobbing-Intervention-Teams aus. Das bedeutet, dass sich 2 oder mehr Lehrkräfte oder Sozialarbeiter einer Schule zu einer Fortbildung anmelden und in einer Gruppe von ca. 20 Personen 5 Tage lang über einen Zeitraum von einem halben Jahr so geschult werden, dass sie in der Lage sind Mobbing / Cybermobbing zu erkennen und ein Klassentraining durchzuführen. Dieses Klassentraining dient dazu, die von Mobbing betroffene Klasse aus ihren Rollen zu befreien und einen Neuanfang zu ermöglichen, so dass sich alle wieder in der Klassengemeinschaft wohl fühlen können. Es handelt sich also tatsächlich um eine Intervention.

An einem dieser Ausbildungstage stellen Frau Reska und Frau Meier den Teilnehmenden den sogenannten TK- bzw. Anti-Mobbing-Koffer vor. TK-Koffer deshalb, weil die Techniker Krankenkasse einer der Hauptsponsoren des Projekts ist.

Dieses mittlerweile online zur Verfügung stehende Angebot versteht sich als Projekt zur Prävention von Mobbing und Cybermobbing sowie zur Förderung des sozialen Miteinanders an Schulen.

Bei Interesse am "Anti-Mobbing-Koffer" kontaktieren Sie bitte Frau Reska per Email an brunhild.reska@gmail.com.

Themeninsel "Städtische Handlungs- und Vernetzungsstrategien gegen Cyber-Mobbing"                                                           

An dieser Themeninsel stellte Michael Roos, Medienkoordinator der Stadt Braunschweig im Bereich Jugendschutz und nebenberuflich Referent der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen, gemeinsam mit seinem Kollegen Stefan Schaper von der Medienkoordination Braunschweig,  kein einzelnes Projekt vor, sondern beide berichteten aus ihrer täglichen Arbeit und gaben einen Einblick, welche Anstrengungen von Seiten der Medienkoordination unternommen werden, um Netzwerke zwischen verschiedenen Institutionen zu etablieren und zu pflegen und Kooperationen mit Trägern zu befördern, die Angebote im Bereich der Medienpädagogik anbieten.

Bei Interesse an der Arbeit der Medienkoordination wenden Sie sich bitte per Email an Herrn Roos an michael.roos@braunschweig.de.

Ergebnisse der Arbeit an den Themeninseln

18.40 Uhr: Kurzpräsentation der Ergebnisse im Plenum

Nachdem alle Gruppen ihre Themeninselarbeit beendet und eine Erfrischungspause eingelegt hatten, präsentierten die Referentinnen und Referenten im Plenum in kompakter, rund fünf-minütiger Form, die Ergebnisse der Arbeit an ihrer Themeninsel und berichteten über zentrale Diskussionspunkte.


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