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Impulsvortrag

Impulsvortrag

Wirkung messbar machen: Der Impuls von Jonas Fathy zur Wirkungsanalyse

Ein wesentlicher Teil der Veranstaltung „Wirkungsvolle Projekte gegen Kinderarmut“ widmete sich der Frage, wie Hilfe nicht nur ankommt, sondern auch nachhaltige Veränderungen bewirkt. Als Experte hierfür gab Jonas Fathy, Leiter des Bereichs Philanthropie und Nonprofit beim Analysehaus PHINEO, wertvolle Einblicke in die moderne Wirkungsanalyse.

Experte für wirkungsvolles Engagement

Jonas Fathy gilt als profilierter Experte für die Analyse zivilgesellschaftlichen Engagements. Seine Arbeit bei PHINEO konzentriert sich darauf, gemeinnützigen Organisationen und Stiftern Wege aufzuzeigen, wie sie ihre Ressourcen so effizient wie möglich einsetzen können. Bereits 2012 arbeitete PHINEO eng mit Prof. Dr. Jörg Fischer zusammen, um ein Gutachten für den Themenreport „Kinder in Armut – Armut an Kindheit“ zu erstellen.

Die „Wirkungstreppe“ im Fokus

Ein zentrales Konzept, das in der Diskussion um Jonas Fathys Fachgebiet eine Rolle spielt, ist die sogenannte „Wirkungstreppe“. Dieses Modell dient dazu, Projekte über die reine Aktivität hinaus auf ihre tatsächlichen Veränderungen bei der Zielgruppe zu prüfen.

Interessanterweise lieferte die Veranstaltung hierzu einen spannenden Diskurs, da Prof. Fischer in seiner Keynote einräumte, der Wirkungstreppe gegenüber heute skeptischer zu sein, da sie für viele kommunale Themen oft „zu voraussetzungsvoll“ sei. Er plädierte stattdessen für einen pragmatischeren Umgang mit dem Wirkungsbegriff.

Wirkungsorientierung als strategisches Ziel

Trotz methodischer Diskussionen blieb das Ziel des Impulses von Jonas Fathy klar: Projekte gegen Kinderarmut müssen sich an ihrer Wirkung und ihren Zielgruppen orientieren. Es geht darum, wegzukommen von rein „kameralistischen“ Nachweisen (wer wurde erreicht?) hin zu einer echten Wirkungsorientierung, die die Wahrscheinlichkeit für gelingende Biografien erhöht. “Wirkungsorientierung ist Ergebnisorientierung – mit radikaler Empathie.”

Der Impuls von Jonas Fathy schuf damit die notwendige fachliche Brücke zwischen der wissenschaftlichen Einordnung der Armut und der praktischen Umsetzung in den regionalen Projekten. Er verdeutlichte, dass die Analyse von Erfolgen essenziell ist, um das Vertrauen von Spendern und Politik langfristig zu sichern.

Zusätzlich zu seinem Vortrag nahm Jonas Fathy auch an der abschließenden Podiumsdiskussion teil, um die Ansätze zur Wirkungsorientierung gemeinsam mit den anderen Referenten zu vertiefen.

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